Luis Enrique geht zu Boden, streckt den Arm nach oben und wälzt sich auf dem Rasen. Wenig später springt er auf, sucht die Kon­fron­ta­tion mit dem Gegen­spieler, hält sich das Gesicht und fällt wieder um. Blut spritzt aus seiner Nase, seine Mimik ist eine ein­zige Anklage. Doch im Sta­dion von Fox­bo­rough gibt es an diesem 9. Juli 1994 keine Ver­ur­tei­lung. Schieds­richter Sandor Puhl aus Ungarn will nicht gesehen haben, wie Enrique kurz zuvor vom Ell­bogen des Ita­lie­ners Mauro Tas­sotti nie­der­ge­streckt wurde. Im ita­lie­ni­schen Straf­raum, in der Nach­spiel­zeit des Vier­tel­fi­nals der Welt­meis­ter­schaften in den USA, beim Stand von 1:2 aus spa­ni­scher Sicht – dem spä­teren End­stand.