Es erweckt den Anschein, als würden Gäs­te­fans in Bochum diese Saison nicht mehr glück­lich werden. Nachdem die ange­reisten Fans von Borussia Mön­chen­glad­bach im Oktober ihre Zaun­fahne abnehmen mussten, gab es am ver­gan­genen Wochen­ende den nächsten Vor­fall im Ruhr­sta­dion. Dabei kam es auf­grund einer Aus­ein­an­der­set­zung zwi­schen Mit­ar­bei­tenden des VfL Bochum und Fans vom VfB Stutt­gart zu einer Spiel­un­ter­bre­chung. Über die Ursache streiten sich die Ver­ant­wort­li­chen seitdem. Die Funk­tio­näre des VfL Bochum sehen die Schuld bei den Gästen: ​Die von den VfB-Fans regel­widrig auf­ge­hängten Banner vor dem Gast­be­reich sorgten für die mas­sive Spiel­ver­zö­ge­rung von mehr als 40 Minuten“, heißt es in einer Stel­lung­nahme. Laut dem VfL blo­ckierte eine Fahne der Ultra­grup­pie­rung ​Com­mando Cannstatt 1997“ ein Fluchttor, wes­halb die Sicher­heit im Sta­dion mut­maß­lich gefährdet war und das Spielt nicht fort­ge­führt werden konnte.